David Mitchell: Der Wolkenatlas

Ein literarisch-musikalischer Abend über Zeit, Erinnerung und Verbindung

David Mitchells Roman Der Wolkenatlas gehört zu den außergewöhnlichsten literarischen Werken der Gegenwart. Sechs ineinander verwobene Geschichten führen durch verschiedene Zeiten und Welten – vom 19. Jahrhundert bis in eine mögliche Zukunft – und erzählen von den Spuren, die Menschen hinterlassen.

Für text & ton wurde aus diesem vielschichtigen Roman ein eigener literarisch-musikalischer Abend entwickelt.

Ausgewählte Passagen der Erzählung begegnen Musik, die unterschiedliche Zeitebenen und emotionale Räume miteinander verbindet. Wie die Geschichten des Romans spiegeln sich auch die musikalischen Ebenen ineinander.


Die Musik

Das Programm verbindet Werke von:

  • Philip Glass
  • Bernd Alois Zimmermann
  • Claude Debussy
  • Sergej Rachmaninow
  • Erik Satie
  • Johann Sebastian Bach

Ein besonderer Bestandteil des Abends ist die eigens für diese Produktion entstandene Komposition:

Sven Hinz: „Ayers’ Dream“
für E-Cello und Elektronik

Die Musik folgt dabei nicht einer linearen Illustration des Textes, sondern eröffnet eigene Perspektiven auf die Themen des Romans: Erinnerung, Wiederholung und die Verbindung zwischen Vergangenheit und Zukunft.


Mitwirkende

Rezitation
Sven Hinz

Klavier
Alessandro Limentani

Violoncello
Antoine Billet


Aufführung

Die Soirée
David Mitchell: Der Wolkenatlas
wurde am 9. November 2024 im Rahmen von text & ton im depot.K Freiburg aufgeführt.


Über text & ton

Die Programme von text & ton entstehen aus einem engen Dialog zwischen Literatur und Musik. Bekannte Werke der Literatur werden neu betrachtet und durch sorgfältig ausgewählte oder eigens komponierte Musik in einen neuen Zusammenhang gestellt.