Seit 2008 verbindet text & ton literarische Texte mit live gespielter Musik. In sorgfältig gestalteten Programmen treten Sprache und Klang miteinander in Beziehung – nicht als Begleitung und Hintergrund, sondern als gleichberechtigte künstlerische Ausdrucksformen.
Jede Soirée entsteht als eigenständige Komposition aus Wort und Musik: Erzählungen, Gedichte oder dramatische Texte begegnen Werken der Kammermusik und eröffnen gemeinsam einen neuen Erfahrungsraum. Mal entsteht ein musikalisch-literarisches Stimmungsbild, mal eine szenische Erzählung, mal ein Dialog zwischen unterschiedlichen Zeiten, Kulturen und künstlerischen Ausdrucksformen.
text & ton lädt dazu ein, Literatur neu zu hören und Musik neu zu erleben.
Die Geschichte
Die Reihe wurde 2008 von Pater Franz Thimm im Freiburger Dominikanerkloster gegründet. Über viele Jahre entwickelte sich die Soirée zu einer festen Größe im Freiburger Kulturleben. Rund 150 Veranstaltungen verbanden Literatur und Musik in einer offenen, unmittelbaren Atmosphäre.
Als die Reihe 2022 im Dominikanerkloster endete, entstand der Wunsch, diese besondere Verbindung von Wort und Klang weiterzuführen. Antoine Billet und Sven Hinz nahmen die Tradition auf und entwickelten sie im depot.K Freiburg unter dem Namen text & ton weiter.
Dabei blieb die Nähe zwischen Künstlern und Publikum erhalten, zugleich wurde das künstlerische Konzept weiter vertieft: Die Programme werden heute gezielt dramaturgisch entwickelt und ausschließlich mit professionellen Musikerinnen und Musikern gestaltet.
Die künstlerische Arbeit
Die Programme von text & ton entstehen in einem gemeinsamen Entwicklungsprozess.
Antoine Billet entwickelt die musikalischen Konzepte der Abende und bringt seine langjährige Erfahrung als Cellist sowie sein Netzwerk professioneller Musikerinnen und Musiker ein. Die Auswahl und Zusammenstellung der Musik entsteht immer in enger Verbindung mit dem jeweiligen literarischen Werk.
Sven Hinz gestaltet die literarische Seite: Er bearbeitet die Texte für die Bühne, entwickelt die Rezitation und formt gemeinsam mit Antoine Billet die dramaturgische Struktur der Abende.
So entsteht ein Dialog zwischen zwei Kunstformen, bei dem jedes Element seinen eigenen Raum behält und zugleich Teil eines größeren Ganzen wird.